Verpackungen

Wir freuen uns, dass Sie sich für dieses Thema interessieren. Sehr intensiv und lange haben wir uns damit beschäftigt und uns den Kopf darüber zerbrochen, wie wir eine möglichst nachhaltige Verpackungslösung für unsere Produkte realisieren.

UNSERE NEUEN VERPACKUNGEN

Jede Veränderung birgt immer ein Risiko. Im Englischen heißt es: If it ain‘t broke, don‘t fix it! Wenn etwas funktioniert, dann sollte man es nicht reparieren. Wenn etwas rund läuft, dann sollte man nichts daran ändern.

Mit wachsendem Erfolgt produzieren wir seit mehr als zehn Jahren frische Suppen und Salatsaucen in den bekannten Verpackungen. Somit gibt es eigentlich keinen Grund, etwas an den Produkten zu ändern.

Es ist jedoch wichtig, dass man alles immer wieder auf den Prüfstand stellt, noch einmal neu denkt und sich mitunter dabei auch neu erfindet. Sonst bleibt man auf der Stelle stehen, sonst entwickelt man sich nicht weiter und kann sich auch nicht verbessern.

Daher haben wir die Verpackungslösungen für unsere Produkte grundsätzlich hinterfragt und uns von Experten beraten lassen. Nach langen Überlegungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir unsere Verpackungen komplett verändern müssen.

Also haben wir unser Konzept ganz neu durchdacht und die Verpackung für unsere Suppen und Salatsaucen auf einen maximal nachhaltigen Standbodenbeutel umgestellt.

Die Umstellung auf diese Verpackungslösung bedeutet für uns aber auch ein maximales unternehmerisches Risiko, da wir nicht wissen, ob es gelingt, die Umstellung richtig zu kommunizieren. Das Thema Plastik dominiert aktuell die Schlagzeilen; da erscheint es auf den ersten Blick nicht gerade clever, auf eine Plastikverpackung umzustellen. Wir sind aber davon überzeugt, dass wir mit der Umstellung auf die neuen Verpackungen das Richtige tun, und wir haben immer das getan, wovon wir überzeugt waren – Risiko hin oder her.

Warum also schon wieder eine Plastik-Verpackung?

Wir alle sind keine Freunde von Plastik. Bei der Verpackung von Lebensmitteln geht es aber zu allererst um Hygiene und darum, dass das Produkt und seine Sensorik möglichst optimal geschützt werden. Neben der Produktsicherheit und dem Schutz des Verbrauchers hat für uns die Nachhaltigkeit der Verpackung oberste Priorität.

Folgende Überlegungen haben dazu geführt, dass wir unsere Verpackung neu gedacht haben:

  • Hygiene & Sensorik
  • Ressourcen & Effizienz
  • Reduziertes Müllaufkommen
  • Gewicht beim Transport
  • Recyclingfähigkeit
  • Co2 Bilanz

Unsere neuen Standbodenbeutel sehen nicht nur ansprechend aus, sie bieten nun auch einen Blick auf das Produkt. Zudem haben sie einen wichtigen Nutzen: Sie schützen die Inhaltsstoffe unserer kostbaren Produkte und sorgen dafür, dass alles sicher bei Ihnen zu Hause ankommen. Besonders wichtig ist uns auch, dass das Material die besondere Qualität der Lebensmittel nicht verändert und die Produkte frisch und schonend verarbeitet werden können. Im Hinblick auf diese Kriterien geht aktuell kein Weg an Plastik vorbei – selbst ein Kartonbecher ist innen mit Plastik ausgeschlagen.

Gleichzeitig muss sich das neue Verpackungskonzept in unsere Prozesse und Maschinen integrieren können. Darüber hinaus sollen die eingesetzten Rohstoffe für unsere Verpackung nicht aus gentechnisch veränderten Pflanzen bestehen oder unserer Umwelt schaden.

Fakt ist: Wir brauchen eine Verpackung, um den Kunden die bestmögliche Qualität unserer Produkte zu gewährleisten. Gleichzeitig wollen wir jedoch auch unseren Nachhaltigkeitsgedanken in unseren Verpackungen möglichst optimal umsetzen. Und so haben wir uns auf die Suche nach einer nachvollziehbaren und ökologischen Verpackung gemacht.

Ein Hauptkriterium für die Beurteilung der Nachhaltigkeit von Verpackungsmaterialien ist das Gewicht der Verpackung. Unser neuer Standbodenbeutel ist fünfmal leichter als der alte Becher. Auf 100.000 Einheiten gerechnet verbrauchen wir nun zwei Tonnen weniger Plastik als in der Vergangenheit. Entsprechend reduziert sich auch der CO2-Ausstoß beim Transport.

Der CO2-Ausstoß für ein Kilo Lebensmittel beträgt bei einem 1000 km Transportweg mit dem LKW etwa 200 Gramm CO2. Ein Kilo Verpackungsgewicht, das entspricht 40 Einheiten von unsere alten Bechern oder 200 Einheiten von unseren neuen Beuteln. Diese Fakten bedeuten für Roggenkamp Organics eine echte Verbesserung der Ökobilanz.

Der Kartonreiter an den Standbodenbeuteln ist FSC-zertifiziert und wird entsprechend aus Altpapier hergestellt. Bewusst haben wir auf einen Karton aus einer PEFC-zertifizierten Waldbewirtschaftung – einer Bewirtschaftungsform, in der planmäßig abgeholzt und gleich wieder aufgeforstet wird, verzichtet, da uns diese Art der Forstwirtschaft zu industriell erscheint. Auch der Wald bleibt so als sicherer Lebensraum für Tier und Pflanzen erhalten und schützt die Artenvielfalt.

Seit Jahren haben wir unsere Salatsaucen in der Glasflasche mit Schraubverschluss präsentiert. Glas an sich ist ein hochwertiges Material und eignet sich für Lebensmittelverpackungen und gilt für viele als das Nonplusultra einer umweltverträglichen Verpackung. Gerade bei unseren Salatsaucen sorgt die Umstellung auf den Standbodenbeutel für Kopfschütteln und Fragen. Unbestritten ist: Glas schützt und ist gesundheitlich einwandfrei. Auch hat es eine gute Recyclingfähigkeit und man kann es weiter als Gefäß nutzen. Dem gegenüber stehen jedoch das Gewicht und der hohe Energieeinsatz bei der Herstellung und beim Einschmelzen. Die Ökobilanzen namhafter unabhängiger Institute, wie z.B. dem Institut für Energie und Umweltforschung (IfEU) schaffen Vergleichbarkeit. 

Das IfEU untersucht in Ökobilanzen die Umweltauswirkungen eines Produkts oder Materials; so auch in einer europaweiten Studie, in der die Wissenschaftler den Lebensweg von Lebensmittelverpackungen analysiert haben: angefangen bei der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, den Transport bis hin zur Verwertung. Das Ergebnis ist eindeutig. Der Standbodenbeutel, wie wir Ihn nun  verwenden, schneidet in allen Umweltkategorien besser ab als die Alternativen.

Glas hat hinsichtlich des Gewichts im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien einen erheblichen Nachteil: Bei allen notwendigen Transporten, z.B. im LKW, benötigt es mehr Platz und durch sein höheres Gewicht mehr Energie, um es von einem zum anderen Ort zu bewegen. Somit verursachen Verpackungen aus Glas deutlich mehr der vermeidbaren und klimaschädlichen CO2-Emissionen.

Während der neue Standbodenbeutel nur federleichte 5 Gramm wiegt, brachte unsere alte Glasflasche 220 Gramm auf die Waage. Durch unsere neuen Verpackungen ermöglichen wir einen entsprechenden Vorteil bei Energieeinsparungen und tragen einen kleinen Teil zum Schutz unseres Klimas bei. Dazu noch eine Zahl: Im Vergleich zu Glas hat der Standbodenbeutel einen rund 63 Prozent kleineren CO2-Fußabdruck und schont so das Klima.

Auch das Einschmelzen von Altglas im Recyclingprozess ist unglaublich energieintensiv und sorgt für eine schlechte Ökobilanz. Bei eventuellen Rückfragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns einfach: